Marktbericht vom 25. Februar 2026
Marktbericht vom 25. Februar 2026
Marktbericht vom 25. Februar 2026
Marktbericht vom 25. Februar 2026
Aus unserem FARM-Netzwerk Radiesli Bund, Kapuzinerblüten 2bFresh, Bataviasalate, Gurken, Auberginen
Aktuelles auf dem Markt Spargeln Grün und Weiss EU, Nespole, Violetter Blumenkohl, Orangen Sanguinelli, Melonen Charentais
Problematisch oder Saisonende Salanovasalate, Sakina Clementinen, Orangen Moro und Tarocco
Zum Bluetige Lauch
Wir tun es wieder! Die Gang um den blutigen Lauch lädt wieder zur alljährlichen Calçotada in der Reithalle am Sonntag 29. März! Die jungen Zwiebeln stecken zwar noch in der Erde, die Lätzli und der Porron stehen jedoch schon bereit. Es ist mit einer richtigen Sauerei auf dem Tisch zu rechnen. Smith & Smith sorgt für die richtigen Getränke, Luma den Proteinanteil, Stoll für den Kaffee und Aleno für die Anmeldung. Also worauf wartest du? Der Platz in der Reithalle lässt leider nur 200 Personen zu – de Gschnäller isch de Gschwinder. zum Blutigen Lauch - Anmeldung Und für alle, die es nicht zur Zwiebelparty schaffen, haben wir einige Kisten Calçots an Lager, die nur darauf warten, auf offenem Feuer gegrillt zu werden. Oli macht im Sinaloa süüferli geschält einen Taco de Calçots daraus – brauchst du noch mehr Inspiration?
Blumenkohl Violett
Wenig Gemüse strahlt in solcher Pracht wie der violette Blumenkohl. Wie mit Spraydosen bemalt überzeugt die Sorte «Graffiti». Längst kein Geheimnis mehr ist der Trick mit dem Essig im Kochwasser, um die Farbe möglichst stark zu halten. Ich empfehle jedoch, den Blumenkohl nur zu rösten – so bleibt die Farbe voll erhalten.
Kapuzinerblüten
Bei meiner Grossmutter gab es im Hochsommer ausnahmsweise eine Kapuzinerblüte als Dekoration im Salat. Ich bin immer noch von der Schärfe der Blüte fasziniert und besonders froh, euch die Blumen von unserem FARM-Produzenten 2bFresh anbieten zu können. Mit einer neuen LED-Lichtanlage werden die kurzen Tage verlängert und Margret und ihr Team können bereits im Februar einzelne Blüten ernten. Günstig sind sie nicht – aber für eine Schale Sommer-Erinnerung vollkommen gerechtfertigt!
Spargeln
Nach meiner Moralpredigt zu den Überseespargeln kommen nun die europäischen Stangen auf den Markt. Langsam geht es mit kleineren Mengen von grünen Spargeln aus dem sonnigen Italien los. Auch aus Italien erhalten wir die Dünneren, auch Bleistiftspargeln genannt. Und auch die weissen Genossen stammen aus dem südlichsten Kanton im Ausland. Die spanische Ware benötigt noch ca. 10 Tage, dann fallen auch die Preise. Aber macht euch nichts vor, die jetzigen Spargeln sind alle beheizt grossgezogen, und für Schweizer Spargeln müssen wir uns noch fast zwei Monate gedulden!
Nespole
Seit Anfang Monat warten wir auf den ersten Eingang der japanischen Wollmispel. Das schlechte Wetter im Süden hat jedoch die Saison etwas nach hinten wandern lassen. Lasst euch jedoch nicht vom Namen täuschen; die Nespoles gehören botanisch gesehen zu Kernobstgewächsen. So erklären sich auch die grossen Kerne, die sich wie beim Apfel im Inneren befinden. Diese Kerne werden gemahlen als Gewürz, oder geröstet sogar als Kaffeeersatz verwendet. Wer es lieber alkoholisch mag, dem empfehle ich den Drink «Mispelchen» aus der Region Hessen in Deutschland: Mispelchen – Hessen Tourismus Von der zähen Haut befreit sind die kleinen Dinger wahre Aromabomben. Die Mengen sind durch Import aus Italien und Spanien stabil – ihr dürft also losbestellen!
Melonen Charentais
Normalerweise versuche ich saisonale Produkte zu promoten und Überseeware wird mir nur selten angeboten. Bei den Charentais-Melonen musste ich heute aber über das grosse Frankreichlogo auf dem Karton lachen. Eigentlich ein europäisches Produkt – nur liegt Martinique knapp 7000 km entfernt und zählt ab Paris zu einem der längsten Inlandflüge der Welt. Qualitativ erhältst du viel Zucker für den teuren Preis. In der Karibik scheint auch wirklich oft die Sonne.
Blutorangen
Die Frühlingsboten vertreiben die Wintersorten. So müssen wir uns, je länger die Tage werden, von den geliebten Zitrusfrüchten verabschieden. Die Lagerung der Früchte wird technisch immer optimierter und trotzdem lassen sich die Orangen nicht länger als 6-8 Wochen lagern. So werden die beliebten Moro- und Taroccoorangen langsam zu weich und wir müssen auf spätreife Sorten wie Sanguinelli oder Valencia Late umsteigen. Bei der Standard-Tafelorange bleiben wir bei den beliebten BlueOrange mit der Sorte Lane Late.
