Marktbericht vom 17. Juni 2026
Marktbericht vom 17. Juni 2026
Marktbericht vom 17. Juni 2026
Marktbericht vom 17. Juni 2026
Aus unserem FARM-Netzwerk Kartoffeln neuerntig, Lauch, Romanesco, Chriesi, Stachelbeeren, Johannisbeeren farbig
Aktuelles auf dem Markt Pfirsich Percocce, Saturn-Varianten Steinfrüchte, Birnen, Eierschwämmli
Problematisch oder Saisonende Spargel Grün, Artischocken, Catalognia
Annabelle ungewaschen
Leider wird oft vergessen, dass gerade bei den Kartoffeln die Saison eine sehr grosse Rolle spielt. Nicht nur die Sorten, sondern besonders der Stärkegehalt variiert stark. Einige von euch, die heimlichen Superstars, welche sich die Zeit nehmen und die Pommes noch aus rohen Kartoffeln herstellen, klagten in letzter Zeit über die mangelnde Farbe bei Frittieren. Nun wird sich die Lage wieder bessern! Versprochen. Von geliebten Produzenten aus der Umgebung, wie die Familie Brunner aus Bassersdorf, erhalten wir die ersten Annabelle -Knollen. Die dünne Schale zeigt das zarte Alter der Knollen und gerade deshalb müssen wir uns für die Jumbo-Varianten noch etwas gedulden.
Eierschwämmli-Extra
Keine Tschernobyl-Bomber und keine Winzlinge. Die Extra -Qualität aus der Ukraine überzeugt in Form und Farbe. Aber die Eingänge sind rar und bei diesem Wetter schlägt es schnell auf die Verfügbarkeit. Bei dringendem Bedarf bitte unbedingt vorher anrufen. Logistik aus einem Land im Krieg bleibt mir ein Rätsel, aber möglich ist es trotzdem.
Lauch
Jetzt geht es Schlag auf Schlag. So werden nun die edlen grünen Lauch -Stangen in der Region geerntet. Sogar die gebleichte Variante kommt direkt vom Sonnenlicht befreit zu uns. Im Frühling reicht die Lagerung ohne Licht und es ist nicht einmal Folie notwendig. Trotzdem ein anspruchsvolles Handwerk, welches wirklich mehr Beachtung und Wertschätzung verdient hat! Ein Lauch ist nicht einfach ein Lauch - Danke Beat für deinen Einsatz!
Romanesco
Des Mathematikers Lieblingsgemüse. Die Fibonacci-Struktur findet man in der Natur seltener so ausgeprägt wie beim Romanesco. Die ursprüngliche Sorte des Blumenkohls aus Rom wird natürlich auch in Nachbars -Garten bei unseren FARM - Produzenten angebaut. Vom Feld zu euch in die Küche in weniger als 24h – das geht nur mit unseren lokalen Bauern. Die Unterschiede in der Frische sind deutlich bemerkbar und das ganze Gemüse ist auch einiges länger haltbar. Aber Achtung; gerade bei diesen Temperaturen ist die Lagerung entscheidend!
Chriesi Hagenbuch
Das der Sommer nun endgültig angekommen ist, muss ich mit den anstehenden Hitzetagen niemandem mehr erzählen. Auch das zum Sommer anständige Chriesi von unseren FARM-Netzwerk gehören sollte keine Neuheit sein. Ab sofort erhalten wir unsere bekannten Chriesi der Familie Hagenbuch aus Oberlunkhofen. Hoffen wir auf wenig Hagel und keine grossen Sommergewitter, sodass die heiklen Früchte auch deinen Sommer versüssen!
Birnen
Nach der bekannten Durststrecke der Lagerware bei den Birnen kommt auch hier die Entwarnung von unserer Seite: Bella di Giugno & Coscia: Frühsorten aus Italien sind bei uns am Lager und die Chance auf eine mehlige Frucht, was ich etwas vom Schlimmsten finde, wird wieder richtig klein.
Pfirsich Percocce
Nun kannst du deine Weinfässer mit Pfirsich füllen Tobi! Bei uns eher unbekannt, überzeugt der Pfirsich mit intensivem Aroma aber einem grossen Defizit : Der Stein ist oft so fest mit dem Fruchtfleisch verwachsen, dass er sich nicht lösen lässt. Dadurch legen die Italiener die Früchte in ihrem Rotwein ein und servieren diese kühl als laues Sommerdessert.
Saturn Nektarinen
Nach den Pfirsichen kommen auch die wilderen Nektarinen wieder aus dem Weltall. Die flachen Saturn - Pfirsiche sind als Snack ein Genuss. So dass wir sogar unsere Mitarbeiter dazu erinnern müssen, nicht ganze Kisten Früchte zu vernaschen. Für den Einsatz in der Küche ist mittlerweile die bekannte Sorte von «le canard de Clairettes» eingetroffen. Da w ird jede einzelne Frucht mit dem Laser mit Herkunft versehen. So gewinnen die Franzosen nicht nur im Fussball die Überhand.
Stachelbeeren
In der Schweiz auch als Chrosle oder Chruselbeeri bezeichnet haben wir bereits die ersten Exemplare auf dem Markt gefunden. Die typischen chruseligen Haare auf der Schale der Beeren schützen sie vor Insekten, Pilzen aber auch Sonneneinstrahlung. Nur uns hungrige Menschen schrecken sie nicht ab. Un d so landen sie bei uns als Chutney zu Fleisch oder in Wähen auf dem Teller.
Johannisbeeren
Trübeliwähe gab es bei uns während dem Sommer oft zu m Zvieri. Wir gaben uns damals mit den sauren roten Beeren zufrieden und waren froh, durften wir mit etwas Schlagrahm und Zucker nachhelfen . Die sogenannte Albino-Sorte Weisse -Transparent hat weniger Farbe zu bieten, dafür aber auch weniger Säure. Das Mittelding mit der Sorte Rose-de-Champagne entspricht nur schon vom Namen heute mehr meinem Geschmack. Geerntet keine 25km von der Markthalle entfernt!
